To-Kei-Chun


LP: E 2039 MC: 4212 LP: 115 529 MC: 515 529

Jahr: ca. 1972 Spielzeit:

cover

Die beiden Snuffles • Ein persischer Mirsa • Der alte Häuptling • Der Austausch • Neue Hindernisse • Am Gelben Berg

Old Shatterhand (Erzähler)     Karl-Heinz Heß
Jim Snuffle                    Immo Kronenberg
Tim Snuffle                    Malte Petzel
Perkins                        Bernd Kreibich
To-kei-chun                    Herbert A.E. Böhme
Mirsa Dschafar                 Christian Rode
Unterhäuptling der Komantschen Joachim Rake
Ein Komantsche                 Jürgen Lier

Erzählung nach Karl May

Hörspielbearbeitung / Regie: Dagmar von Kurmin

Weitere Hörspiele der Karl-May-Serie: Der Schatz im Silbersee 1 Der Schatz im Silbersee 2 Winnetou I 1 Winnetou I 2 Winnetou I 3 Winnetou II 1 Winnetou II 2 Winnetou III 1 Winnetou III 2 Winnetou III 3 Old Surehand I Old Surehand II Das Vermächtnis des Inka Der Ölprinz Durch die Wüste Durchs wilde Kurdistan Von Bagdad nach Stambul In den Schluchten des Balkan Durch das Land der Skipetaren Der Schut Kara Ben Halef Der Sohn des Bärenjägers Unter Geiern Die Sklavenkarawane Old Shatterhand 1 Old Shatterhand 2 Old Firehand 1 Old Firehand 2

Häufigkeit:
   
Eure Wertung:

   



Eure Kommentare:


THE SPIRIT bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 25. 12. 2016:
Man kann diesem Hörspiel lediglich einen Vorwurf machen: Die Kampf- und Actionszenen werden ohne jegliche Hintergrundgeräusche nur erzählt. Ansonsten ist die Regie von Dagmar von Kurmin wie immer einfühlsam. Sie hat eine großartige Besetzung zusammengeführt: Der Frankfurter Karl-Heinz Hess ist ein großartiger "Old Shatterhand", sehr männlich und etwas reifer als der geniale Jungspund Michael Poelchau zuvor. Christian Rode als Mirza Dschafar ist wie immer überzeugend. Mein Nachname trägt übrigens auch den Zusatz Azamirzae. Es stimmt, dass dies im Persischen ein adliger Titel ist. Die beiden Snuffles - intoniert vom leider früh verstorbenen Malte Petzel und dem noch aktiven Immo Kroneberg - sind doch lustig-sympathisch! Auch Bernd Kreibich gibt sich als Perkins wie immer Mühe. Lediglich die Indianerrollen sind diesmal etwas kurz geraten. Der ansonsten stimmgewaltige Joachim Rake als Unterhäuptling und "Hafenpolizei"-Schauspieler Herbert A. E. Böhme in der Titelrolle bleiben etwas blass. Der Einsatz der Musik ist umwerfend, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um Vorspiele zum Seefahrerlied "Sailin´" vom 101 Strings Orchestra handelt. Das geheimnisvolle Ende macht Lust auf eine Fortsetzung, die es leider nie gegeben hat... Vier von fünf Europa-Mucks! Vergleiche auch die stimmungsvolle Kurt-Vethake-Adaption für die Sprecher Rolf Marnitz zum ersten und letzten Mal das Skript lieferte!

THE SPIRIT bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 25. 12. 2016:
Man kann diesem Hörspiel lediglich einen Vorwurf machen: Die Kampf- und Actionszenen werden ohne jegliche Hintergrundgeräusche nur erzählt. Ansonsten ist die Regie von Dagmar von Kurmin wie immer einfühlsam. Sie hat eine großartige Besetzung zusammengeführt: Der Frankfurter Karl-Heinz Hess ist ein großartiger "Old Shatterhand", sehr männlich und etwas reifer als der geniale Jungspund Michael Poelchau zuvor. Christian Rode als Mirza Dschafar ist wie immer überzeugend. Mein Nachname trägt übrigens auch den Zusatz Azamirzae. Es stimmt, dass dies im Persischen ein adliger Titel ist. Die beiden Snuffles - intoniert vom leider früh verstorbenen Malte Petzel und dem noch aktiven Immo Kroneberg - sind doch lustig-sympathisch! Auch Bernd Kreibich gibt sich als Perkins wie immer Mühe. Lediglich die Indianerrollen sind diesmal etwas kurz geraten. Der ansonsten stimmgewaltige Joachim Rake als Unterhäuptling und "Hafenpolizei"-Schauspieler Herbert A. E. Böhme in der Titelrolle bleiben etwas blass. Der Einsatz der Musik ist umwerfend, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um Vorspiele zum Seefahrerlied "Sailin´" vom 101 Strings Orchestra handelt. Das geheimnisvolle Ende macht Lust auf eine Fortsetzung, die es leider nie gegeben hat... Vier von fünf Europa-Mucks! Vergleiche auch die stimmungsvolle Kurt-Vethake-Adaption für die Sprecher Rolf Marnitz zum ersten und letzten Mal das Skript lieferte!

THE SPIRIT bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 25. 12. 2016:
Man kann diesem Hörspiel lediglich einen Vorwurf machen: Die Kampf- und Actionszenen werden ohne jegliche Hintergrundgeräusche nur erzählt. Ansonsten ist die Regie von Dagmar von Kurmin wie immer einfühlsam. Sie hat eine großartige Besetzung zusammengeführt: Der Frankfurter Karl-Heinz Hess ist ein großartiger "Old Shatterhand", sehr männlich und etwas reifer als der geniale Jungspund Michael Poelchau zuvor. Christian Rode als Mirza Dschafar ist wie immer überzeugend. Mein Nachname trägt übrigens auch den Zusatz Azamirzae. Es stimmt, dass dies im Persischen ein adliger Titel ist. Die beiden Snuffles - intoniert vom leider früh verstorbenen Malte Petzel und dem noch aktiven Immo Kroneberg - sind doch lustig-sympathisch! Auch Bernd Kreibich gibt sich als Perkins wie immer Mühe. Lediglich die Indianerrollen sind diesmal etwas kurz geraten. Der ansonsten stimmgewaltige Joachim Rake als Unterhäuptling und "Hafenpolizei"-Schauspieler Herbert A. E. Böhme in der Titelrolle bleiben etwas blass. Der Einsatz der Musik ist umwerfend, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um Vorspiele zum Seefahrerlied "Sailin´" vom 101 Strings Orchestra handelt. Das geheimnisvolle Ende macht Lust auf eine Fortsetzung, die es leider nie gegeben hat... Vier von fünf Europa-Mucks! Vergleiche auch die stimmungsvolle Kurt-Vethake-Adaption für die Sprecher Rolf Marnitz zum ersten und letzten Mal das Skript lieferte!

Andreas A. bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 30. 12. 2007:
Als Vorlage diente der erste Teil des ersten Bandes "Im Reiche des sibernen Löwen". Das scheint dann auch der eigentliche Schwachpunkt von "To-kei-chun" zu sein. Schließlich zählt gerade diese Episode aus der Feder Karl Mays zu den umstrittensten. Ohne Studium der Hintergründe ist diese auf dem ersten Blick tröge Gefangen- und Befreiungsorgie nicht zu verstehen.
Die Umsetzung des Stoffes als Hörspiel finde ich durchaus gelungen. Nur dieser Hinweis auf ein Geheimnis am Schluss ist fehl am Platz. Karl May selber hat diesen Cliffhanger nie zufriedenstellend aufgelöst. Wozu ihn dann in ein Hörspiel integrieren? Ansonsten wüsste ich nicht, was man anders hätte machen können.
Außer es gar nicht machen.
Fazit: Warum man sich ausgerechnet dieses Stoffes bedient, bleibt mir ein Rätsel. Für Abenteuer ist es zu dünn, für philosophisch-, seelische Betrachtungen wohl die falsche Zielgruppe! Und so ergeht es wohl dem Hörspiel wie der Vorlage. Verkannt und umstritten und nur für eine gewisse Minderheit von Belang.

Holger T. bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 04. 05. 2005:
Auch ich bin der Meinung das Karl-Heinz Heß seine Sache sehr gut macht. Er hat ja nur insgesamt 3 Einsätze als Old Shatterhand. In dem hier vorliegenden Hsp spricht er diese Rolle auf jeden Fall glaubwürdiger und angagierter als es Heinz Trixner bei manchem seiner, immerhin 20 Auftritte, als Old Shatterhant tut.
An Karl-Heinz Heß liegt es jedenfalls nicht daß To-Kei-Chun ein ziemlich laues Hörspiel geworden ist. Es kommt nicht die geringste Spannung auf, es passiert nichts dramatisches, ja es gibt nicht einmal eine richtige Handlung.
Es wird (wiedermal) Gefangengenommen Angeschlichen und Befreit. Und weil das so schön ist: Das Ganze nochmal von vorn. Zwischendurch labern die beiden Snuffles unnützes Zeug ( so blöd wie die zwei sich anstellen fragt man sich sowieso wie die überhaupt solange im wilden Westen überlebt haben ). Es gibt noch 2 sehr stimmungsvolle Dialoge zwischen Old Shatterhand und Dschafar. Das war's dann aber auch schon.
Zum Schluß wird noch auf ein Geheimnis hingewiesen welches angeblich Mirsa Dschafar umgibt. Dieses bleibt dem Hörer allerdings gänzlich verborgen und offenbart sich wohl nur dem der das Buch gelesen hat.

Marc bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 17. 12. 2004:
Super Hörspiel macht echt Spass, ausser die Szene wo sich Old Shatterhand mit Dschafar unterhält, und Dschafar herausfindet wer Old Shatterhand ist. Die finde ich grausam in die länge gezogen. Sonst richtig spannend und kurzweilig.

Cath Bond schrieb am 30. 11. 2004:
To-Kei Chun
Klingt wie´n japanischer Kamfsport :-))))))))))



P.S.:Nicht böse sein bitte(Bettell bettel reu)

Fraggle bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 31. 10. 2004:
Old Shatterhand hatte gerade seinen besten Freund verloren. Wenn Europa nicht endlich diesen Klassiker wieder auflegt verlieren wir eines der genialsten Hörspiele ever made. Ein Hörspiel ohne Paetsch. Und dennoch gut!

Thomas schrieb am 13. 04. 2004: @Spirit: Man wird alt wie eine Kuh, und lernt immer wieder was dazu - woher weißt du denn, daß Rolf Marnitz das Manuskript zu 'To-Kei-Chun' verfaßt hat? Auf der Edition gibt es ja prinzipiell keine Angaben zum Autor. Ansonsten klingt es - gerade auch wegen der Besetzung - natürlich schon wie eine zweite Version von 'Winnetou III: Old Shatterhand'.

Spirit - der Mann mit der Todeskralle schrieb am 04. 04. 2004: Orient meets Western! Die Kurt-Vethake-Adaption mit dem Script von Rolf Marnitz, der auch einen der beiden Snuffles spricht, ist ebenfalls nicht zu verachten. In memoriam "Old Shatterhand" Eberhard Krug.

Ollihimself schrieb am 17. 10. 2003: Ein wunderbares Hörspiel, das spannend und humorvoll zugleich ein wirklich gelungenes Hörerlebnis bietet. Der Snuffels erinnern in ihrer Tollpatschigkeit ein wenig an den kleinen Muselmanen, der den guten Ben Nemsi immer so auf Trab gehalten hat....


... übrigens, das Hörspiel gibt es auf der http://www.hoerspiel-rezensionen im Zeitraum vom 18.10.3 bis 25.10.3 zu gewinnen.

Gruß
Der
Olli

Santer schrieb am 07. 07. 2003: " Ich Habe gerade meinen besten Freund verloren...

Dieses Hörspiel habe ich als Kind seeeeeeehr oft gehört. Jetzt ist diese Kassette ziemlich hin.Und ich muß mir bei gelegenheit eine neue zulegen. Nuff said???

Jan Carew schrieb am 07. 04. 2003: Wie witzig! Die Bewertungen geben ja schon beinahe die erste Begegnung der Snuffles mit Old Shatterhand wieder: "Stellt man sich so Old Shatterhand vor?" *lol* Zugegeben, so ein Sprecherwechsel ist immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch ich finde, dass Herr Heß hier seine Sache ganz prima macht! Gerade die dezente Standpauke an Mirsa Dschafar gegen Ende des Hörspiel, welche die leidvolle Geschichte der indianischen Völker noch einmal einfühlsam auf den Punkt bringt, wäre einem Herrn Trixner wohl nicht so gut gelungen. Dass trotz der soliden Arbeit der weiteren Sprecher keine rechte Spannung aufkommen will, liegt anscheinend wirklich an der wohl eher mittelprächtigen Romanvorlage. Aber wie sagte einer der beiden Snuffels doch so treffend: "Mit der Zeit gewöhnt man sich an allem!" *g*

Rapkyn schrieb am 20. 10. 2002: also mir gefällt dieses gute Stück. Obwohl meine LP knistert und kneistert, geniesse ich jede Minute - Herr Heß macht seine Sache wirklich gut

Ralf schrieb am 24. 06. 2002: Also, ich versuche auch schon lange, dieses Hoerspiel bei eBay zu ersteigern. Aber bei den mittelmäßigen Bewertungen hier auf dieser Seite, sehe ich auch nicht ein so viel dafür zu bieten! Warum wird die eigentlich so hoch gehandelt, gibt es davon so wenig im Umlauf? Anscheinend, gibt es einige Europa Klassiker nur noch in geringeren Stückzahlen. Bei "Sklavenkarawane" und "Sohn des Bärenjägers" fällt mir das mit den hohen Geboten auch immer auf. Trotzdem möchte ich diese MC irgendwann mal besitzen.

Uwe schrieb am 03. 05. 2002: Dieses Hörspiel kenne ich leider nicht !
Weis jemand, warum es besonders schwer ist, an dies MCs heranzukommen, bzw. warum man bei e-bay dafür über 15 € bezahlen muss (ist mir doch ein bisschen viel !)

Thomas schrieb am 10. 04. 2002: Mir persönlich gefällt die spätere Vethake-Version besser (Maritim, 1976). Liegt aber auch daran, daß für mich trotz Trixner der stimmgewaltige Eberhard Krug sowie der Shatterhand Nr. 1 ist.

Gunnar schrieb am 29. 09. 2001: Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Heß finde ich als Old Shatterhand nicht so überragend, weiter läßt die Auswahl der Musik doch etwas zu wünschen übrig. Erreicht bei weitem nicht die Klasser früheren May-Hörspiele. Ich wiederhole mich´immer wieder Trixner ist doch der einzig wahre Shatterhand.

oldsurehand schrieb am 14. 06. 2001: Ab in den Keller?
Auf gar keinen Fall!!!
Die Stimmung wird durch die herrlich melancholische Musik sehr gut eingefangen.
Shatterhand/ Heß der gerade seinen besten Freund verloren hat ist besinnlich und in sich gekehrt.
Auch ist es mal was anderes in einer “Shatterhandfolge“ was von Kara Ben Nemsi zu erfahren.
Mein Fazit:
Nicht das beste Karl May Hörspiel, aber doch zumindest im oberen Drittel.


Mark Daniel schrieb am 09. 06. 2001: Tatsächlich ist die May-Vorlage schwach, doch auch ich finde Karl-Heinz Heß als Shatterhand prima. Übrigens deutlich besser als die vielgepriesene Shatterhand-Stimme von Polcheau, der einfach nur arrogant klingt. Wenn es in der Darstellung um Nuancen geht, wird seine Stimme nur lauter, sein Spiel aber dadurch nicht besser.

Sven Frauenhoff schrieb am 07. 06. 2001: Ich muß hier mal eine Lanze für Karl Heinz Heß brechen. Ich finde ihn als reifen und zu Anfang sichtlich gebrochenen Shatterhand um Längen besser als Heinz Trixner. Liegt vielleicht daran, daß ich mit diesem Hörspiel groß geworden bin und Trixner erst viel später kennen gelernt habe. Jedenfalls habe ich auch heute noch `ne Menge Spaß beim Hören dieser Produktion. Die beiden "Snuffles" sind doch wohl genial.

necroscope schrieb am 08. 05. 2001: Was soll man sagen. Die eigentliche Schwäche an dem Hörspiel ist die Romanvorlage von Karl May. Es handelt sich hier in der Tat nicht um ein Glanzstück unter seinen Erzählungen. Außerdem halte ich Karl-Heinz Heß als Old Shatterhand für eine absolute Fehlbesetzung. Ansonsten liefern die anderen Sprecher hier biederen Durchschnitt. Nur für den Sammler zu empfehlen, der alle Karl May Hörspiele von Europa komplett haben möchte.

Andreas schrieb: Was denn, was denn? Ein Perkins und nicht von Horst Stark gesprochen? Wo gibt's denn sowas?

Jörg Bielefeld schrieb: To-Kei-Chun beinhaltet den 1. Teil von Mays Erzählung "Im Reich des silbernen Löwen" und hält sich sehr an die Romanvorlage. Die Leistungen der Sprecher sind eher durchschnittlich, das Hörspiel selbst ist nicht schlecht...

Marcus schrieb: Au wei, ganz schlecht. Es läßt sich beim besten Willen nicht sagen, wer sich hier den größeren Patzer leistete: Frau von Kurmin oder Herr May. Schnell in den Keller damit und vergessen.


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